Zum Inhalt springen

Vetiver, Eisenkraut – wie man’s auch nennt: Man muss es haben

  • von

tom-ford-grey-vetiverAls Tom Ford nach rauschenden Jahren der Neuerfindung Gucci verließ, hörten die Medien nicht auf zu spekulieren: Was würde „unser Mann aus Texas“ als nächste tun? Inzwischen hat sich die Frage erledigt, die Antwort lautet: Er nutzt sein Können und sein instinktives Gespür für den globalen Markt, um seinen eigenen Namen heller und heller strahlen zu lassen. Am einträglichsten gelingt ihm das mit seiner Kosmetik.

Als Teil des Imperiums Estee Lauder entwirft er Make-up-Kollektionen und vor allem Düfte, von denen zur Weihnachtszeit ein Neuzugang (neben der Private-Blend-Collection) nicht fehlen konnte: Tom Ford Grey Vetiver ist ein Männerduft aus der klassischen Riege, soll „anspruchsvoll maskulin“ sowie zugleich zeitgemäß wie zeitlos sein. Im Auftakt blühen Orangen- und Zitrusnoten, dann kommen wärmere Elemente wie Pfeffer, Tonka und Iriswurzel ins rauchige Spiel, getragen von Vetiver und Eichenmoos-Extrakt. Der Duft ist warm und frisch zugleich, war in den USA ein Blitz-Seller – und die Verpackung trägt wie die anderen derselben Herkunft die übliche TF-Parfümflakon-Handschrift.

Ob man es haben muss? Auf jeden Fall kann damit kaum ein Mann etwas verkehrt machen. Und von wie vielen Düften lässt sich das schon sagen!

Tom Ford Beauty Grey Vetiver, EdP 50 ml, 74 €