Warum eigentlich baut alle Welt unermüdlich Autos, ohne dass ein perfektes dabei rauskommt? Ich fahre grad noch eines, das dem ziemlich nahe kommt (na, ja, bis auf die Umweltverträglichkeit), aber die Frage ist, wie lange noch. Mein Mercedes T-Modell ist 11 Jahre +, hat, hm, keine Ahnung, vielleicht 180 auf dem Motor und rostet am Heck. Ein bisschen. Da möchte man jetzt nicht mehr richtig Geld reinstecken. Sicher ist es abwrackprämientauglich, was mir diesen Konsumfängerunfug aber auch nicht sympatischer macht. Aber selbst wenn mein Mercer ein Wrack wäre: Ich kann es nicht ersetzen, weil ich Mercedes seine Autos nicht mehr abnehme – und lieber das perfekte hätte, das ich schon so lange wie erfolglos suche. Da man sich nun bei den Herren Autobauern aber endlich wieder richtig anstrengen muss, damit die wachsenden bunten Blechhalden nicht noch mehr Erdoberfläche belegen, könnte sich daran ja etwas ändern.
Hier eine Ideenstütze, wie das perfekte Auto sein muss:
Im höchsten Maße umweltfreundlich.
Kinderrad-tauglicher Kofferraum.
Asthetisch schmerzfrei.
Geräumig.
Serienmäßige “Wunschlos glücklich”-Innenausstattung (ich hasse Konfiguratoren, die aus einem Irgendwie-okay-Auto eines machen, das sobald mäßig okay, dann leider wieder völlig überteuert ist)
Langlebig.
Innovativ.
Fair im Preis.
Anders ausgedrückt, liebe Autobauer, macht doch zur Abwechslung mal eure Margen-Portemonnaies zu und die Entwicklungs-Schubladen wieder auf. Und baut endlich wieder Autos für Verbraucher statt für die Gewinnmaximierung. Wäre mal ’ne Alternative – und um die geht es ja, wenn ich das mit dem Zusammenbruch der Weltmärkte richtig deute …