HydraFacial – Wenn Maschine Mensch verschönert

  • Alke 

hydra_header2Wenn Männer träumen, spielen oft Bohrmaschinen, Elektro-Nagler oder High-End-Werkbänke tragende Rollen. Hauptsache, irgend etwas mit Tuning-Potential und Megapower. Das weiß der Mensch spätestens seit Heimwerkerkönig Tim Taylor.

Wenn Frauen träumen, liegt angeblich oft George Clooney mit im Bett. Das war bei mir bislang nicht der Fall – aber einen Tagtraum mit Bezug zu George bekomme ich immerhin hin, seit er und ich dasselbe wollen (wobei er es selbstverständlich hat): eine eigene HydraFacial-Maschine zum Schöneraussehen.

HydraFacial ist das Schlüsselwort, und seit den letzten „Osccar“-Verleihungen in L. A. will die Welt, was George und andere VIPs bei wichtigen Events in Serie bekommen, bevor die Blitzlichter über ihre perfektionierten Gesichter zucken: eine für 3 bis 5 Tage anhaltende, deutliche Verjüngung des Hautbilds dank Vortex-Einsatz.

Zu meinem Glück und dem aller, die es interessiert, stehen diese dollen HydraFacial-Geräte mit ihren Schlaucharmen und spiralig drehenden und saugenden Aufsätzen inzwischen in vielen Kosmetik- und Hautinstituten auch in Deutschland. In meiner Funktion als bloggende Beauty-Expertin habe es bei meiner Hautarzt-Favoritin Dr. Elisabeth Schuhmachers in München getestet – und reihe mich nach dieser Erfahrung überzeugt in den Chor der Bejubler ein. Denn ja: Die Effekte sind deutlich, das Hautbild ist nach der etwa einstündigen Medical-Cosmetik-Anwendung ungleich besser, als es jede noch so gründliche klassische Kosmetikbehandlung je hinbekäme.Die Technik hinter HydraFacial sorgt als im besten Tim-Taylorschen Sinn für eine intensive Tiefenwirksamkeit.Weniger Faltentiefe, mehr Glow, verkleinerte Poren, gleichmäßigeres Hautbild, für drei bis fünf Tage einen deutlich verjüngenden Effekt – also perfekt vor Dates, Vorstellungsgesprächen oder Klassentreffen …

In vier Schritten zum Glow:

Schritt Eins: Abtrag und Säuberung der Hautoberfläche, abgestorbene Zellen werden entfernt.
Schritt Zwei: Ein sanftes Säurepeeling weicht vorbereitend Ablagerungen in den Poren auf.
Schritt Drei: Ein nächster Spezialaufsatz, ebenfalls rotierend über die Haut geführt, säubert dann die Poren bis in die Tiefe aus.
Schritt Vier: Ein weiterer spiralig die Haut ansaugender und somit aktivierender Aufsatz schleust Antioxidantien, Mineralien und durchfeuchtende Hyaluronsäure tief in die Haut.

In der Praxis von Elisabeth Schuhmachers legt die Kosmetikerin noch eine abschließende, durchfeuchtende und beruhigende Vlies-Gesichtsmaske auf, die Marke mit hohem Aloe-Vera-Anteil hat sie nach eigenen Recherchen in Frankreich gefunden.

Man bucht HydraFacials im Idealfall als Kur einmal monatlich, aber auch der schnelle Verschönerungsgang vor einem Event, Rendezvous oder Bewerbungsgespräch empfiehlt sich. Die Behandlung dauert ca. 1 – 1,5 Stunden je nach Institut, der Preis für eine Behandlung liegt bei zirka 170 €. Bei einigen Instituten sind die Termine nur noch länger im Voraus buchbar, der Andrang ist zu groß. Besser haben es da Stammkunden – mit 10er-Karte, zum Beispiel.

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