Guerlain entführt ins Duft-Reich von Flora Nymphea

  • Alke 

Ganze 22 Aqua Allegoria hat das Dufthaus Guerlain bereits in die Welt hinausgeschickt, jedes davon mit einer anderen olfaktorischen Botschaft und Geschichte. Für die jüngste jährliche Ergänzung, Aqua Allegoria Flora Nymphéa, erzählt die Autorin und Chanson-Sängerin Olivia Ruiz von einer jungen Frau, die durch eine Metamorphose als Nymphe eine poetische Flora zum Leben erweckt. Seringblüte (eine leicht Orangenblüten-ähnliche Note), Orangenblüte und Honig ergeben eine zarte, feminine Komposition, die in der Tradition vergangener Aqua Allegorias und im Gegensatz zu komplexen Parfums eher natürlich statt kunstvoll, zugänglich statt polarisierend daherkommt.

Zum Konzept dieser Linie, deren erste Kreationen noch Jean-Paul Guerlain persönlich verantwortete und für die nun Guerlains Haus-Parfümeur Thierry Wasser zuständig ist, gehören ihr sehr persönlicher Ursprung und die Umsetzung als leichtes Odeur. Das hat schon bei vielen, heute leider nicht mehr produzierten Vorgänger-Düften erfolgreich funktioniert; manche werden mir fehlen, andere weniger.

Dieser Saison-Zugang hat neben den noch bestehenden – Pampelune (okay …), Herba Fresca (schön), Mandarine Basilic (sehr schön) und Tiaré Mimosa (für Tiaré-Freunde) – das Zeug, uns den Sommer genau dann zu holen, wenn er mal eben abhanden kommt, zum Beispiel eine Regenpause macht oder hinter einer Vukanwolke verschwindet.

Guerlain Aqua Allegoria Flora Nymphéa, ab Mai, ca. 49 €

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