Archiv für den Monat März 2010

FRÜHLINGSDÜFTE: Maison Martin Margiela untitled

Sonntag, 14. März 2010
Grün!

Grün!

Das Modehaus Maison Martin Margiela ist bekannt für das kompromisslos Andere, und vom ersten Parfüm unter diesem Label soll man nichts anderes als das erwarten. Beissender Galban- und bitterer Buchsbaum, Mastixstrauch und harziger Weihrauch, abgeschmeckt mit frischer Pomeranze – die Rezeptur von Givaudan-Parfümeurin Daniela Andrier (zwei hervorragende Armani-Privé-Odeurs stammen von ihr ebenso wie viele der Prada-Düfte, darunter die neuen Infusion-Kreationen) ist so erfrischend wie ungewöhnlich.

Martin Margiela, der sich als Designer seiner Marke nicht interviewen oder ablichten ließ, ist offiziell seit vergangenem Jahr, in Wahrheit schon seit drei Jahren nicht mehr für die Mode der Marke zuständig, sie ist heute im Mehrheitsbesitz von Diesel und atmet dadurch mehr das Marktverständnis eines Renzo Rosso als die künstlerische Extravaganz des Belgiers Margiela. Die Mode entwirft nun ein 20-köpfiges Designteam, Art Director der Rosso-Modegruppe ist mit Bruno Collin ein ehemaliger Magazin-Moderedakteur. Denn Mode, befindet Herr Rosso, muss vor allem auch verkaufen. “Dem Käufer ist es egal”, hat Ross in einem Interview gesagt, der wolle “lediglich das richtige Produkt zur richtigen Zeit”.

Hier kommt auch der Duft ins Spiel, der inzwischen zur Sonderausstattung jedes Modelabels gehört. Dieser in Lizenz mit L’Oréal entstandene verbindet gefällig die Kantigkeit des Namens Margiela mit der Trendyness von Diesel. Seine nüchterne, fast apothekenhafte Aufmachung ist zugleich zeitlos und zeitgemäß, der Name “untitled” zollt dem speziellen Image des Hauses Tribut, hinter dem nun 20 den ehemals einen “Unbekannten” ersetzt haben.

Maison Martin Margiela, untitled, Eau de Parfum 30 ml, ca. 53 €, 50 ml, ca. 73 €, 75 ml ca. 93 €

Eingepackt: Hausapotheke der Homöopathie

Sonntag, 14. März 2010
Bei Launen, Kater, Lebensmittelproblemen

Bei Launen, Kater, Lebensmittelproblemen

Man wird mit den Jahren unvorsichtiger auf Tropenreisen. Also, ich jedenfalls werde es. Inzwischen verzichte ich für 2 Wochen Indien komplett auf Diphterie-Impfungen und Polio etc., wogegen ich früher alle Jahre wieder habe spritzen lassen. Es lauern natürlich Malaria und Dengue-Fieber, und gegen die sprühe ich, was die Autan-Pumpflasche her gibt. Aber Impfungen, die über Tetanus hinaus gehen, bilde ich mir ein, dort nicht mehr zu brauchen. In all den Jahren, die ich in Asien gereist bin, gab es wenn, dann höchstens Probleme mit nicht mehr frischen oder befallenen Meeresfrüchten – 1 Tag im Bett, 1 Tag fürs wieder unter die Lebenden kommen, Schlimmeres ist (klopf auf Holz) nie passiert.

Dagegen habe ich mittlerweile ein funktionierendes Frühwarnsystem: alles sofort auszuspucken, was merkwürdig und/oder muffig schmeckt. Und falls ich da unaufmerksam sein sollte, ist stets Nux Vomica in der Reiseapotheke, das auch bei einem Gin Tonic zuviel oder Reizbarkeit ein wahrer Segen ist. Das homöpathische Mittel aus Brechnusssamen gehört neben dem Allrounder Arnica deshalb sowieso in jeden Haushalt.

Eingepackt: Frische für jederzeit

Sonntag, 14. März 2010
Frisch und leicht – darf mit

Frisch und leicht – darf mit

Lange Zeit gab es für mich nur ein wirklich funktionierendes Deodorant, und zwar den Sensitiv-Roller von Nivea. Jetzt habe ich mich dem auf dem Kopf stehenden, preisgünstigen und praktischen Roller Fresh Care von duschdas zugewandt und kann nur sagen: tipptop. Sanft zu gewachsten Achseln, ohne Alkohol, dezenter Duft, absolut wirksam. Und weil er so herrlich leicht ist, perfekt für jeden Trip. Darf mit.

Duschdas Fresh Care Roll-on, mit Grüntee-Extrakt, 50 ml, ca. 1,60 €

Eingepackt: Deutsche Bio-Kosmetik für indisches Hitzeklima

Sonntag, 14. März 2010
1, 2, 3, 4 Eckstein …

1, 2, 3, 4 Eckstein …

Was definiert eigentlich Naturkosmetik, war meine Frage angesichts der Präsentation von Dr. Eckstein Biokosmetik (deren Website übrigens dringend auf einen modernen Stand gebracht werden muss!).

Warum die Frage? Weil heute alle möglichen Marken mit Zertifikaten fuchteln, deren Vorhandensein dem Konsumenten vermitteln soll, hier seien keine “künstlichen” Chemieerzeugnisse im Tiegel zusammengerührt, sondern lediglich Inhaltsstoffe aus (möglichst) biologisch angebauten Pflanzen. Nun ist Chemie – Natur. Oder eben Natur – Chemie. Wo also soll die Grenze zu vorgeblich “nicht natürlicher” Kosmetik gezogen werden, wie soll der Konsument die ganz unterschiedlichen Zertifikatsregelungen nachvollziehen, und hat er am Ende wirklich eine “bessere”, sprich: gesündere Pflege, wenn er sein riesiges Organ Haut einem Erzeugnis anvertraut, das statt mit old fashioned Konservierung mit “natürlichen” Konservierungsstoffen ebenfalls dafür sorgen muss, dass die auf Wasser/Öl basierende Galenik nicht verdirbt und zum üblen Bakterien-Pool wird?

Fragen, die ich an dieser Stelle (momentan) nicht erschöpfend beantworten kann – denn ich packe ja nur meinen Koffer und nehme aus großer Neugier statt meiner aktuell verwendeten Dior-Pflege eine auf meine trockene Haut abgestimmte von Dr. Eckstein mit. Sie hat in den 61 Jahren ihres Bestehens keines der neumodischen Naturkosmetik-Zertifikate – BDIH, Ecocert und ähnliche – benötigt, um sich dennoch enorm bewährt und einen ausgezeichneten Ruf zu haben.

Ich bin vor allem auch auf die Tropen-Verträglichkeit der reichhaltigen Collagen-Creme gespannt, nachdem ich die berühmte Azulen-Paste sofort gegen aufkeimende Stresspickel in Stellung gebracht und in nur einer Nacht den Sieg davongetragen habe. Aber da in Indien eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von 100 % herrscht, wird es eh nur wenig, vielleicht also nur das Serum brauchen, um top versorgt 38 Grad am Tag und 26 Grad nachts zu überstehen.

Und auf die angenehm stimulierenden Eigenschaften des Vitamin-Duschöls und -Körperöls mit Orangenblütenduft brauche ich wohl nicht explizit hinzuweisen – die sollten momentan gegen das schlimme Himmelsgrau längst an allen Duschkabinen stehen!

Die Geheimwaffe gegen Stress- und andere Pickel!

Die Geheimwaffe gegen Stress- und andere Pickel!

Dr. Eckstein BioKosmetik, erhältlich inKosmetik-Salons, Apotheken und Reformhäusern.

Eingepackt: Regeneration auf ganzer Linie

Sonntag, 14. März 2010
Serum mit Wächter-Katze

Serum mit Wächter-Katze

Alles, was ich zu La Mers neuem Serum zu schreiben hatte, kann man hier zwar schon nachlesen, aber ich erwarte von dieser Algen-Power vor allem auf der wirklich hautstrapaziösen Flugreise ganz ungewöhnliche Schutz- und Feuchtigkeits-Effekte. Und deshalb – kommt es mit.

La Mer, The Regenerating Serum, 30 ml 262 €

Was die unbezahlbare Wächter-Katze Holly gar nicht toll findet: Sie muss derweil ohne mich zu Hause bleiben.


Eingepackt: ein Duftschleier von Hermès

Sonntag, 14. März 2010
Eine Fuhre Lieblingsduft

Eine Fuhre Lieblingsduft

Auf Reisen im Flugzeug kann einem wenig Schlimmeres passieren, als über Stunden neben jemandem sitzen zu müssen, dessen Duft respektive Geruch nicht zu ertragen ist. Das dürfte meinen Sitznachbarn kaum passieren, denn in meinem vorgeschriebenen Handreise-Tütchen mit Kosmetik werden 100 ml des zauberhaften Voyage d’Hermès mitreisen. Das von Jean Claude Ellena, Hausparfümeur beim Luxuslabel Hermès entwickelte Unisex-Odeur soll “mit Paradoxien und Harmonien spielen”, was übersetzt bedeutet, dass sich holzige Frische und zartes Moschus zu einem ungewöhnlichen neuen Ganzen zusammenfügen, das die Frische eines Cologne in die Langlebigkeit eines Eaus de Toilette überträgt. Der ungewöhnliche Flakon greift derweil das für Hermès typische Thema Reisen mit einer Kutschen-Form auf – während der Designer selbst eine Art Reise-Vergrößerungsglas vor Augen hatte, weshalb der Aluminium-Bügel, mit einer Sattelniete ans Glas befestigt, schwenkbar ist. Eine Umsetzung, mit der Philippe Mouquet das Flakondesign auf jeden Fall überzeugend in eine neue Dimension bewegt hat.

Der Duft gehört in eine neue Duft-Sammlung “parfum romans”, deren Aufgabe sein soll, Hermès-Traditionen in Parfüms zu erzählen.

Voyage d’Hermès, EdT 100 ml im Nachfüllflakon, 90,50 €. In der noch reisefreundlicheren Variante 35 ml kostet es 63,50 €. Ab April erhältlich.

Eingepackt: duftendes Care-Paket fürs Haar

Sonntag, 14. März 2010
Wash and go happy – der Phytopflege sei Dank

Wash and go happy – der Phytopflege sei Dank

Leider ist René Furter eine hierzulande viel zu unbekannte Marke. Denn die auch im Preisleistungsverhältnis großartige Haarpflege aus Frankreich gehört nach meinen Feldforschungsergebnissen zu den besten, die ich und meine kleine Schar Mit-Testerinnen aus Familie und Freundeskreis kennen gelernt haben. Deshalb wird auch deren After-Sun-Shampoo eingepackt und im Wechsel mit den Wella-PS-Sun-Produkten zur Anwendung kommen. Gerade die besonders strapazierten Haare meiner in Indien lebenden Freundin dürften außerdem äußerst beglückt sein über das regenerierende 2-Phasen-Feuchtigkeitsspray, das mit Palmbutter für Kämmbarkeit, Glanz und Geschmeidigkeit sorgt. Als Leave-in-Produkt auch für eine nächtliche Kur perfekt geeignet.

Und noch einmal in schön

Und noch einmal in schön

René Furterer Solaires, Après-Soleil Shampoo, 150 ml, 11,50 € . Après-Soleil Feuchtigkeitsspray, 150 ml, 16,50 €. Ab April wieder bei exklusiven Friseuren und in ausgewählten Apotheken.

Salon-Finder über www.renefurterer.de

Eingepackt: Sonnenschirm für die Frisur

Sonntag, 14. März 2010
Wir haben die Haare Sonnenschön

Wir haben die Haare Sonnenschön

Meerwasser, Pool-Wasser, Strahlung und klimatische Schwankungen setzen der Haarstruktur ordentlich zu. Um Folgeschäden, auch und besonders bei durch Koloration geschädigtem Haar zu minimieren, gehört in mein Gepäck dieses Mal die SUN-Linie von Wellas Salonserie SP System Professional. Gleich fünf Produkte suchen ihren Platz in meinem Koffer. Das SP Sun Concentrate gehört in den Conditioner gemixt, wird danach ausgespült und gibt danach bis zu 10 Stunden UVA- und UVB-Schutz für die Kopfhaut. Außerdem spendet es dem Haar intensive Feuchtigkeit. Das kann auch das SP UV-Spray, das während des Sonnenbads Haar und Farbe vor Strahlung, also auch Ausbleichen bewahren soll, und zwar dank unter anderem Avocadoöl. SP After Sun Shampoo wäscht Beach-bedingte Rückstände aus, der SP After Sun Conditioner sorgt dann für Geschmeidigkeit und Glanz und Feuchtigkeit. Als Extra beruhigt ein After Sun Fluid Kopfhaut und Haar, ohne es zu beschweren.

Und das Tolle: Was übrig bleibt, bleibt: Da meine Freundin in Indien lebt (und die Haare färbt!), freut sie sich über solche Spezialpflege-Mitbringsel immer am meisten! Ich komme also mit leichterem Gepäck aus dem Urlaub, als ich hinschleppen musste. Wer kann das schon von sich behaupten.

Und noch einmal in schön

Und noch einmal in viel schöner als mein Foto

Wella SP SUN, Concentrate, 50 ml, 15 €. UV Spray, 125 ml, 19,50 €. Shampoo, 250 ml, 15 €. Conditioner, 200 ml, 24,50 €. After Sun Fluid, 125 ml, 19,50 €

Eingepackt: Payots Bräunungsgehilfen

Sonntag, 14. März 2010
Soft-Tone-Tan, ich komme

Soft-Tone-Tan, ich komme

Wer sich in den Tropen von der Sonne nur das Beste holen will, nämlich Wärme, Licht, Vitamin-Anschub, legt sich ausschließlich in den Schatten der Palmen, unter Sonnendächer, alles, nur nicht in die sengenden Strahlen. Das kann beim Nachhausekommen gern in Irritationen darüber ausarten, wo man denn eigentlich gewesen sei – Bräune gehört so unverrückbar ins Ferien-Ideal-Bild, dass tatsächlich jene Irren nicht aussterben, die sich deshalb an den letzten Uralubstagen nochmal so richtig zum Toasten an den Strand knallen, in der wahnsinnigen Idee, ihre Haut sei ja nun lange genug darauf vorbereitet.

Das ist zum Himmel schreiender Unsinn, denn selbst sonnengewöhnte Haut ist vor Hautkrebs durch Strahlung nicht im mindesten besser geschützt als zarte weiße nordische Haut! Warum sonst ist die Hautkrebsrate in Australien, zum Beisiel, so unfassbar hoch!?! Man kann bestenfalls seine Haut auf Strahlung milde vorbereiten, indem die Melaninproduktion angeregt und “geordnet” wird. Das verspricht auch Payots Serie Bénéfice Soleil, deren neuester Produktzugang das Sérum Activateur für Gesicht und Körper ist. Auf die so aktivierte Haut kommt dann vor Urlaubsort die schützende Crème Protectrice Anti-Age SPF 30, das dürfte reichen, um aus zwei Wochen unter Indiens Palmwedeldächern zumindest eine hübsche zarte Frühlingskleidbräune mit zurück zu nehmen.

Und noch mal in schön

Und noch mal in schön

Payot Bénéfice Soleil, Sérum Activateur, 125 ml, 26,50 €; Crème Protectrice Anti-Age SPF 30, 150 ml, 29,50 €

Eingepackt: Sonnenpflege mit Haut-DNA-Schutz

Sonntag, 14. März 2010
Überall dabei: Caritas Anti-Aging-SPF 50

Überall dabei: Caritas Anti-Aging-SPF 50

Ein verlässlicher Partner auf vielen bisherigen Reisen ist mir Caritas Sonnenschutzlinie. Auch dieses Jahr gehört deren Progressif Anti-Age Solaire also ins Gepäck, denn nicht nur am Wasser oder beim Yoga, wo ich mit Avène schon gut versorgt bin, trage ich Sonnenschutz, sondern auch auf den heißen Märkten, beim Shopping, auf der Vespa, mit der ich dort durch die Sonne knattere. Eine sehr gleichmäßige, sanfte und lang haltende Bräunung war stets das Ergebnis, ich kann mich an keinen Sonnenbrand in den letzten Jahren erinnern – die  waren der dummen Jugend in karibischen Gefilden vorbehalten, als wir jung, verwegen und komplett unwissend darüber waren, was die Strahlung eigentlich für Schäden anrichtet.

Und noch einmal in schön

Und noch einmal in schön

Carita Paris Progressif Anti-Age Solaire, 50 ml, ca. 129 €, ab März in Carita-Depots

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