Soeben erreicht mich aus den USA dieses Bild, ich muss sagen, ich bin schon ein klitzekleines bisschen stolz: Auf mich, weil meine Blog-Anregung eine seltene Frucht trägt, und natürlich auf den Träger dieser Schuhe. Warum, muss ich wohl nicht extra ausführen, das Bild spricht für sich!
Archiv für den Monat August 2009
Finger Shoes, die 2.
Sonntag, 30. August 2009Me, the Wedding planner
Freitag, 28. August 2009- So Hot.
- So Not.
Mir fehlt noch ein schwer durchgeknallter Akzent, wie ihn der teilzeitfranzösische Hochzeitsplaner Frank (Fronk) in Steve Martins Familienkomödie “Der Vater der Braut” zum Besten gab: Da kommt dä Brut! Und ich würde wohl auch nicht, wie Frank/Fronk, Braut, Bräutigam und Mischpoke mit Schwänen aus Eis und sonstigem Tinnef den Tag verderben. Ansonsten aber entdecke ich gerade den Spaß an Franks Job – und nebenbei, dass unter den sogenannten “Hochzeitsplanern” in Hamburg kaum ein Kandidat mit Stil am Start zu sein scheint. Da könnte eine Marktlücke klaffen, die es zu schließen gilt. Möglich aber auch, dass es die Hochzeiter selbst sind, die auf diese schlimmen Tischdekorationen bestehen, wo der gute Geschmack in die Knie gewzungen wird mit kiloweise farbigem Deko-Sand aus dem Bastelladen hinter billigen Glasvasen, überall grelles Konfetti-Gesprengsel, einfallslose Calla-Gebinde auf grünen Blättertellern mit Glanzspray (bäh!) und nicht zu vergessen: Schleifchen und Röschen, wohin das Auge flieht. Ein Indiz: Die Leute dieser Stadt strömen auch zu Tausenden auf den Schlagermove.
Ob das also sein muss?
Ich hoffe, ich werde mein auftraggebendes Brautpaar vom Gegenteil überzeugen können. Sachdienliche Hinweise zu Hamburgs bester Floristen-Adresse werden übrigens noch dankbar entgegen genommen. Falls es außer Saxifraga eine geben sollte …
Back in the Blog
Freitag, 28. August 2009Ja, ich weiß, Bloggerinnen machen niemals Urlaub, das hat mir auch meine Freundin Kathrin aufs Butterbrot geschmiert, die seit einigen Jahren den beachtlichen Modeblog modepilot.de betreibt. Aber ich gesteh: Gesetze anderer Leute sind mir Wurscht. Und Abhängigkeiten ein Greuel – unser Leben zwingt sind schon in soooo viele, dass ich mir freiwillig nicht mehr als irgend nötig eigene an den Hals kette.
Langer Rede kurzer Sinn: Wer erwartet, an dieser Stelle täglich mit irgendeinem an den Haaren herbeigezogenen Schwall Meinung konfrontiert zu werden, könnte zur Abwechslung mal darüber nachdenken, sich ernsthaft mit dem Thema Geduld zu beschäftigen. Da sind ganz interessante Selbsterfahrungen zu machen.
Was also gäbe es zu berichten? Da wäre unser reizendes Nachbarland Dänemark, das dringend allen ans Herz gelegt gehört, die schon länger nicht mehr in großartiger Salzluft mit Heidekraut-Aroma ein- und ausgeatmet haben. Ich wollte eigentlich nie mehr nach Hause, was aber wegen des erneuten Nichteintreffens meines Lotteriegewinns leider keine Option war. So landete ich nach 4,5 Stunden Autofahrt wieder im fischstinkigen Hamburger Portugiesenviertel, das absolut unangenehm laut und überlaufen und dreckig war. Quél Trauma.
Außerdem kann ich vermelden, mir ein Mini-Sabattical verordnet zu haben: Ich nehme bis auf Weiteres nur noch neue Aufträge entgegen, die mir ebensolche Horizonte erschließen und für die mein Herz schlägt. Darüber zu gegebener Zeit mehr, soviel sei verraten: Viel davon hat natürlich mit Yoga zu tun. Spread the Om, Baby.

Altern war einmal – dank eines Roll-ons für die Augenpartie
Freitag, 14. August 2009
Dior Skincare wirbt für seine Anti-Aging-Pflege Capture Totale seit einigen Jahren mit der Schauspielerin Sharon Stone. Die löschte soeben für das People-Magazin “Paris Match” noch die letzten verbliebenen weißen Flecken auf der Landkarte ihres Körpers. Stone, deren Intimzone seit Basic Instinct ja schon jeder in- und auswendig kennt, hielt für dessen Titel-Produktion ihre vor zwei Jahren frisch erstandenen Silikonbrüste vor die Kamera. Das sieht trotz der 51 Jahre auf Frau Stones Buckel natürlich alles knackig und jugendlich aus, mit Hilfe von Personal Trainern, Schönheitschirurgie und Bildbearbeitungsprogrammen ist das ja auch keine Hexerei. Ob wir Durchschnitts-Alternden uns einen Hauch ihres Sexappeals sichern können, werde ich am kommenden Wochenende auf der langen Fahrt in mein dänisches Urlaubsdomizil testen: Capture Totale Flash Défatigant Regard.

Diese Wirkstoff-Pflege soll mir dabei ein wertvolles Tool sein, brandneu und mit kühl-metallischem Streich-Applikator für eine Mikrozirkulations-fördernde Drainagemassage-Auftragetechnik. Frisch, belebt und entspannt soll meine 49-jährige Augenpartie nach der Anwendung aussehen, und ich bin bester Hoffnung, dass dies auch der Fall sein wird. Denn der Haut-Oxidationsstress – Freie Radikale … – soll von dem Wirkstoff Aminolumine, laut In-Vitro-Testung sechsmal wirksamer als Vitamin C, deutlich gemindert werden, was das ohnehin dünne, schwache Augengewebe wieder stärkt. Die Dänen werden demnach die ersten sein, die meine neue Augen-Power zu spüren bekommen. Mehr vom fulminanten Alke-Test, sobald aussagekräftige Ergebnisse in Deutschland vorliegen.
Dior Skincare Capture Totale Flash Défatigant Regard, Augenpflege, 15 ml, ca. 98,50 €, im Handel ab Mitte September
Sommerfrische, die zweite
Freitag, 14. August 2009
Nach den Malediven nun Teil 2 der Wanderlust, der Reisefieber-Rückfall, whatever. In einer Woche dann wieder Blog-Business as usual, versprochen. Das mit dem Müßiggang kann auch wirklich leider nicht ewig so weitergehen. Es sei denn, Fortuna hilft und lässt mein Lotterielos endlich gewinnen. Wär mal was richtig Neues!
Farwell, oder so.
Bravo, Coco
Freitag, 14. August 2009
Selten, aber doch manchmal gerate ich ins Schwärmen, und für den Film Coco avant Chanel oder Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft kann ich nicht anders. Mit einer unwesentlichen, aber eben doch Einschränkung: bitte das Publikum auf gar keinen Fall für stilsicher halten! Modisch zu sein glaubt es zwar sehr offensichtlich von sich selbst, aber was deshalb zumindest in Hamburg in der Passage an Outfits zur Schau gestellt wurde, war zu erschütternden 95 Prozent ein schlimmer Mix aus Pimkies, Vorstadtbutike, falschen Make-up-Farben und zuviel Parfüm. Ich rate daher zu einem Kino mit Sitzplatzreservierung und spätem Kommen. Am besten erst nach der Werbung – und dann ohne visuelle Belästigung direkt hineintauchen in einen wunderbaren, den Emotionenfächer zärtlich wiegenden Film. Ich jedenfalls fühlte mich auf dem Heimweg wie in einem erkalteten Paralleluniversum und wäre am liebsten zurück in den Kokon dieses Bilderreigens geschlüpft, auch wenn es geborgte Gefühle sind, ein geborgter Moment, eine geborgte Begabung, die allerdings derart inspiriert, dass die Anschaffung einer Nähmaschine nur noch ein Frage der Zeit zu sein scheint.
Payots Creme No 2 in der Version 2.0
Montag, 10. August 2009
Eine neue, verbesserte Rezeptur sowie ein hygienischeres Tubendesign haben die französischen Hautpflege-Experten von Payot ihrem Creme-Klassiker Crème No 2 verpasst. Die kommt in einer Zeit, da das Gesicht Strahlen, anstrengenden Klimabedingungen, Umweltgiften und verstärktem Krisen-Alltagsstress besonders ausgesetzt ist, gerade recht. All diese äußeren Faktoren haben nämlich einen Einfluss auf die Haut – ist die also ohnehin empfindlich, schnell gereizt oder sogar entzündet, sollten viele Produkte aus dem Bad verbannt werden. Statt dessen hilft Crèe N0 2 als “sanfter Verband”, Sonnebrände, Schnittwunden, Rasur-Mikroschädigungen zu kurieren sowie Rötungen und Juckreize zu mindern.
Süßholz-, Sesam- und Mais-Extrakte wurden zu diesem Zweck in die Creme formuliert, sie machen die Haut weich und versorgen sie mit Nährstoffen, derweil Thymian- und Lavendelöle beruhigend sowohl über die Duftsensoren als auch über den direkten dermalen Kontakt wirken.
Bei stärkeren Reizungen eine dicke Schicht 30 Minuten einwirken lassen; als zusätzlicher Bestandteil des täglichen Pflegerituals ist sie außerdem kombinierbar mit jeder herkömmlichen Tagespflege.
Payot Crème N0 2, ohne Konservierungsstoffe, 30 ml, 24 €; in ausgewählten Kosmetikinstituten und im autorisierten Fachhandel
Das hat ein Nachspiel
Freitag, 07. August 2009Reisen, ob kurze oder längere, haben immer ein elendiges Nachspiel: das Nachhausekommen.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich komme gern nach Hause, mag es und vermisse es noch am paradiesischsten Maledivenstrand. Was dagegen Reise um Reise richtig in den Jetlag des ersten Heim-Tages hagelt, ist das Auspacken und dabei wiederum mehr als alles andere: das Wiederfinden. So räumt man in der letzten Hektik der Abreise stets Taschen und Visitenkarten-Behältnisse aus, säubert sie von Fitnessstudio-Ausweis, Toys’R'Us-Kundenkarte, Kreditkarte und anderem Tinnef, deponiert den Inhalt an einem sicheren und in diesem Moment idiotensicher scheinenden Ort, um den dann, zurück daheim, garantiert nicht mehr wieder zu finden. Und weil er so idiotensicher war vor der Abreise, pappt man natürlich auch nie einen Zettel mit den geoprafischen Daten dieses Orts als Erinnerungs-Backup an den Kühlschrank. Egal, wie viele Schubladen man durchwühlt, Handtaschen man umdreht, Ablagen man ins Chaos stürzt, die verwahrten Karten haben irgendwie einen Weg in ein schwarzes Wohnungsloch gefunden, das sie in der Regel unverhofft, aber erst viel später, als einem lieb ist, wieder ausspuckt.
Wollte vorhin, direkt im Anschluss ans Auspacken und Waschmaschine laden, ins Fitnesssstudio. Beim vergeblichen Suchen nach dem Ausweis fiel auf, dass das mal gesagt werden musste. Schreiben wider das Vergessen, soll ja schon geklappt haben.
Goldenes Jubiläum für die Schönheit
Freitag, 07. August 2009

Rosa war die Welt in den Fünfzigern

Was lässt den Teint strahlen? Na, Gold, ist doch klar!
Die Geschichte begann Ende der Fünfzigerjahre, als Mutti sich die Dauerwelle legen ließ, als Staubsauger, Fernseher und frisch polierter Volkswagen kleine Sensationen waren, die man sich dank Wirtschaftswunder gönnen durfte. Da betrat die Schönheitspflege Biodroga das Leben der Damen, und zwar mit einem “Sonnenbalsam” und einem “Gesichtsbad” im Angebot, hübsch verpackt in Rosa und Schnörkelschrift. 50 Jahre nun gibt es die Marke, stetig entwickelt hat sie sich und mit ihrer systematische Pflege sowohl Kosmetik-institute als auch die Privatkundin überzeugt. Grund genug also, ein bisschen zu feiern, und wie es sich für einen Beautyhersteller gehört, tut man dies so, dass sich der Teint dabei gleich mitfreut: Zum Goldenen Jubiläum gibt es die “Gold Selection”, eine 24-Stunden-Pflege angereichert u.a. mit feuchtigkeits-bindender Hyaluronsäure, Jojoba-Öl, Sojaprotein und: mit purem Gold, das den Teint – was auch sonst – unnachahmlich strahlen lassen soll. Dass es sich um ein Pflege-Juwel handelt, verrät schon der Tiegel: fein geschliffen wie ein Edelstein.
Biodroga Gold Selection, 24-hour Care, 50 ml, ca. 79 €
kb
Endspurt in der Sonnenbad-Saison
Donnerstag, 06. August 2009
Okay, okay, der Sommer ist inzwischen in einem etwas fortgeschritteneren Stadium, und das eine oder andere Körperteil hat trotz langer Bürotage schon Licht und Farbe abbekommen. Aber nun geht es in den Endspurt, in den manche versucht sein könnte, ein weniger lichtschutzfaktorlastiges Cremchen für den schnellen Braun-Effekt mitzunehmen. So ein Verhalten folgt nicht gerade der dermatologischen Empfehlungslinie – wer seiner Faltenentwicklung den Saft abdrehen möchte, sollte IMMER & ÜBERALL den höchsten LSF wählen –, aber auch unvernünftigen Leserinnen muss man ja etwas andienen können. Zum Beispiel Caudaliés Soleil Divin Lait Corps LSF 20 für die bereits leicht vorgebräunte Haut, wie man es dort ausdrückt. Wie die meiner Ansicht nach unverzichtbare SPF-30-Variante für das Gesicht, Soleil Divin Soin Solaire Anti-Age, das speziell auch für empfindliche Haut geeignet ist, wurde auch die Körpercreme Parabene-frei und statt dessen mit gesunden pflanzlichen Polyphenol-Antioxidantien formuliert. Ihre Lichtschutz-Bestandteile wirken gegen kurzwellige UVA- und langwellige UVB-Strahlen und haben neben einer Feuchtigkeitsversorgung der Haut auch nach dem Sonnenbad noch einen Effekt auf die Auswirkung der Sonnenstrahlung. Viel mehr Gutes kann man seinem Teint und seinem Körper nicht geben – es sei denn, man bleibt zusätzlich im Schatten und sieht den anderen beim unschönen Verbrennen aus halbwegs gesicherten Abstand zu.
Caudalié, Serie Soleil Divin, Körpercreme mit LSF 20, 100 ml, 20,40 €, Gesichtscreme 40 ml, 21,80 €. In ausgewählten Apotheken und Kaufhäusern.


