Alle tot. Irgendwie.

11. Juli 2009

Musik, die Herzen bewegt.Eben lese ich, dass nach den jüngsten mehr (MJ) und weniger (FF) von der Weltöffentlichkeit betrauerten Todesfällen in Hollywood ein Massensterben unter amerikanischen Prominenten einsetzte.

Auf Twitter, dem Wenig-Worte-Medium, starben in nicht chronologischer Reihenfolge Jeff Goldblum, dem eine Klippe an seinem neuseeländischen Drehort zum Verhängnis wurde, gefolgt von Natie Portman, die dortselbst ebenfalls ins Stolpern kam. Zur ewigen Ruhe betten die Tweets außerdem Britney Spears, Elene DeGeneres und das Disney-Gummigesicht Miley Cyrus, die allerdings nur einem sehr jungen und offenbar sowieso schmerzbefreiten Generations-Abschnitt irgendwie abgehen würde. Älteren Semestern musste dann kurzzeitig der Atem stocken, als Harrison Ford und George Clooney in die Ewigen Jagdgründe eingingen, letzterer als Folge eines Flugzeugabsturzes in Colorada, ausgerechnet.

Sind aber alle noch am Leben, voll alive and kickin’, also, genauso wie all die übel gekleideten Besucher des heutigen Schlagermoves in Hamburg, von denen mir ganz genau nicht einer fehlen würde, wenn jetzt etwas ganz Schlimmes passieren und ein Beam-them-up-Strahl Außerirdischer 390 von 390 Schlagermovianer-Paradewagen treffen würde. Aber wahrscheinlich ist das ebenso wenig real wie das ganze Gepiepse auf Twitter.

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